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Wie ich zu Wolle, Spinnen und Filzen kam
Seit einigen Jahren bin ich nun schon Mitglied im
Prignitzer Landfrauenverein.
Wir treffen uns regelmäßig einmal in der Woche in unserem noch neuen Domizil
in dem kleinen Ort Blüthen.
Dort wurde ich mit dem " Bösen Spinn-Virus" infiziert.
Denn wer einmal damit anfängt, den lässt es nicht mehr los.
Auf einem Fest, bei dem einige aus unserem Verein eine Vorführung machten,
sprach mich jemand an, ob ich ein altes Spinnrad haben möchte.
Und so kam es, dass ich ein altes Prignitzer Spinnrad geschenkt bekam.
Es funktionierte nicht, weil es viele Jahre auf einem Dachboden stand.
Ich machte mich bei, und restaurierte das gute Stück. Einige neue Spulen
mussten her, ein neues Bein dran, dann eine neue Schnur und alles schön
gereinigt. Es funktioniert!
Ich habe damit sehr viel gesponnen.
Später habe ich mir noch ein altes Spinnrad gekauft.
Mir waren die Spulen zu klein und ich habe mir ein neueres Spinnrad gekauft.
Auch damit habe ich sehr viel gesponnen.
Zusammen mit meinem Mann haben wir uns entschlossen, selber Spinnräder zu
entwerfen und zu bauen.
Das Ergebnis ist auf den Spinnrad -Seiten zu
sehen.
Das Filzen habe ich an einem
Wochenende im Lenzener Filzverein gelernt.
Ich habe dort einen sehr guten Filz-Wochenend-Kurs besucht
An zwei arbeitsreichen Tagen habe ich die Grundregeln des Filzens gelernt.
Dort habe ich zuerst ein Bild gefilzt. Als Nächstes eine
dicke Handtasche und eine ganz dünne Gardine. |
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